Herbstgespräche sind jährliche öffentliche Diskussionen, Meisterklassen, Vorträge und Workshops zu europäischen Themen, die seit 2017 jedes Jahr Ende September von der NRO in St. Petersburg organisiert werden. Ständige Partner der Herbstgespräche in St. Petersburg sind die Heinrich-Böll-Stiftung in Moskau, das Zentrum für Deutschland- und Europastudien (St. Petersburg – Bielefeld), die Bildungsplattform Trava, das Niederländische Institut, das Polnische Institut, das Goethe-Institut, das Französische Institut, das Italienische Kulturinstitut und andere europäische Kulturinstitutionen in St. Petersburg.

Die Herbstgespräche finden in ähnlicher Weise statt wie die jährlichen Herbstgespräche des Deutsch-Russischen Austauschs in Berlin in den letzten 20 Jahren. Aber obwohl die Idee aus Berlin kam, wurde sie in St. Petersburg an die Bedürfnisse und Interessen des russischen Publikums angepasst. Die Fokussierung auf aktuelle europäische Themen hilft, zusammen mit Expert/-innen aus verschiedenen europäischen Ländern, neue Trends in der Entwicklung der europäischen Gesellschaften und die Spezifik russischer Prozesse besser zu verstehen.

Das Format besteht aus 4 einstündigen Podiumsdiskussionen mit 2-3 Referent/-innen aus verschiedenen Ländern und einer Moderatoren oder einem Moderator. Während der Kaffeepausen wird den offenen Raum für eine intensivere informelle Kommunikation mit jedem einzelnen Redner oder Rednerin gestaltet. Die Verpflegung während des offenen Raumes und nach den Diskussionen wird traditionell von dem Aktivistenküche „Food Saves the World“ übernommen. Zusätzlich zu den Podiumsdiskussionen an einem Tag werden vor und nach diesem Tag an verschiedenen Orten in der Stadt zusätzliche Vorträge und Workshops mit europäischen Gästen organisiert.

Das Thema der ersten Herbstgespräche im Jahr 2017 klang breit gefächert: „Wie verändert sich Europa?“ und Podiumsdiskussionen konzentrierten sich darauf, wie sich Multikulturalismus, die europäische Idee, die Zivilgesellschaft und der Aktivismus in Europa verändern. Weitere Einzelheiten finden Sie unter HERBSTGESPRÄCHE 2017.

Das Thema der Herbstgespräche 2018 wurde enger gefasst. Im Rahmen des Generalthemas „Wie verändern die Informationstechnologien Europa?“ wurden die Fragen ausgewählt, wie sich die Arbeit, die europäischen Medien, die Politik und die Staaten, sowie der Aktivismus unter dem Einfluss der Informationstechnologien verändern. Weitere Einzelheiten finden Sie unter HERBSTGESPRÄCHE 2018.

Im Jahr 2019 waren die Herbstgespräche dem Thema „Wie verändert sich die Bildung in Europa?“ gewidmet, bei dem neue Trends in der Schul-, Hochschul- und Zusatzbildung diskutiert wurden. Weitere Einzelheiten finden Sie unter HERBSTGESPRÄCHE 2019.

Das Thema 2020 ist formuliert als die Frage „Wie verändern sich die städtischen Gemeinschaften in Europa? Für den 26. September 2020 sind Diskussionen, und für Tage vor und nach diesem Datum öffentliche Vorträge, Workshops und Meisterklassen mit Gästen geplant. Das Konzept der Herbstgespräche 2020 können Sie hier nachlesen. Wir laden alle, die an diesem Thema interessiert sind, zur Zusammenarbeit ein: Sie können auch relevante europäische Gäste vorschlagen, die wir einladen können.

Plakate von verschiedenen Jahren