wurden am 28. September 2019 in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung in Russland, dem Zentrum für Deutschland- und Europastudien (Staatliche Universität St. Petersburg – Universität Bielefeld), dem Polnischen Institut, dem Goethe-Institut, dem Italienischen Kulturinstitut und dem Französischen Institut in St. Petersburg organisiert.

Die Herbstgespräche – 2019 war bereits die dritte jährliche öffentliche Veranstaltung dieser Art zu europäischen Themen mi dem Ziel, die gegenwärtigen europäischen Herausforderungen als Antwort auf das Interesse der russischen Öffentlichkeit besser zu verstehen. Diskussionen mit Europäer/-innen, die tief und auf zugängliche Weise über das Wesen und die Folgen des modernen Wandels sprechen können, sind wichtig, um den Horizont der Teilnehmer/-innen zu erweitern und ihr Verständnis für ihr eigenes Leben zu verbessern.

An den Herbstgesprächen – 2019 nahmen 12 Redner/-innen und 5 Moderator/-innen aus 7 europäischen Ländern teil, wobei 10 Expert/-innen aus anderen europäischen Ländern oder aus Moskau eigens für diese Veranstaltung nach St. Petersburg kamen. Die Gesamtzahl der Teilnehmer/-innen betrug etwa 250 Personen, darunter Expert/-innen und Moderator/-innen, und etwa 10 Freiwillige. Das Programm umfasste ganztägige Diskussionen am 28. September sowie 6 zusätzliche öffentliche Vorträge und Workshops mit den europäischen Gästen an den Tagen davor oder danach in verschiedenen Veranstaltungsorten der Stadt.

Programm 28. September 2019:

Sankt-Petersburg, Grazhdanskaja Str. 13-15, Berthold Zentrum, SDVIG Raum

12.30 Uhr Eröffnung

13.00 – 14.00: Wie verändert sich die Schulbildung in Europa: Organisation, Schulkinder und Lehrer, Bildungsmethoden

In Zusammenarbeit mit der Initiative „Schulprojekte“

Moderatorin: Ksenia Gavrikova, „Schulprojekte“, St. Petersburg

Teilnehmer/-innen:

Adam Stępiński, Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium, Tarnobrzeg, Polen

Sulev Valdmaa, Zentrum für politische Bildung am Jaaan-Tõnisson-Institut, Tallinn, Estland

Irina Solonova, Ruspro Education, Finnisch-Russischer Bildungsmarathon, Sankt Petersburg, Russland

– 14:00 – 14:30: Freiraum / Kaffeepause

– 14:30 – 15:30: Wie verändert sich die Hochschulbildung in Europa: Bedürfnisse und Anpassung an die Technologien und die Informationsgesellschaft, Studierende und Professoren, Bildungsmethoden

Moderator: Armen Aramyan, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift „DOXA“, Moskau, Russland

Teilnehmer/-innen:

Ewa Chmielecka, Warschauer Universität für Wirtschaftswissenschaften, Polen

Detlef Zack, Universität Bielefeld, Deutschland

Mikhail Sokolov, Europäische Universität in St. Petersburg, Russland

15:30 – 16:00: Freiraum / Kaffeepause

16.00 – 17.00: Wie verändert sich die lebenslange Bildung in Europa: staatliche und nichtstaatliche Programme und Projekte, Edutainment, informelle Bildungsmethoden, internationaler Austausch

Zusammen mit der Bildungsplattform „Trava“

Moderatorin: Olga Polyakowa, „Trava“, St. Petersburg, Russland

Teilnehmer/-innen:

Josette Combes, Präsidentin, NOVETAT-Institut für Forschung und Entwicklung „(Midi-Pyrénées), Frankreich

Anna Litwinenko, Deutsch-Russischer Austausch, Berlin, Deutschland

Arseny Konnov, Metaversitaet, St. Petersburg, Russland

17:00 – 17:30: Freiraum / Kaffeepause

17:30 – 18:30: Welche Bildung brauchen wir jetzt und morgen, und wie kann sie sich diesen Bedürfnissen anpassen?

Moderator/-innen:

Elena Belokurova, Direktorin der Brücken in St. Petersburg,

Johannes Voswinkel, Leiter des russischen Büros der Heinrich-Böll-Stiftung

Teilnehmer/-innen:

Jason Nardi, RIPESS Europa, Italien

Fritz Pleitgen, Journalist, Köln, Deutschland

Alice Bezman, Edutainme, Moskau, Russland

18:30 – 19:00: Freiraum / Kaffeepause

19.00 Schließung

Zusätzlich zu den Diskussionen am 28. September wurden vor und nach diesem Tag an verschiedenen Orten in St. Petersburg öffentliche Vorträge und Workshops mit den europäischen Gäste organisiert:

27. September, 16:00 – 18:00, Polnisches Institut in St. Petersburg (5. Sowjetskaja 12): Meisterkurs für Englischlehrer „Online-Tools für den täglichen Englischunterricht und die Projektarbeit: Möglichkeiten der Asia-Europe Foundation“, Adam Stepinski, Lehrer für Englisch und Geschichte an der Nikolaus-Kopernikus-Schule in Tarnobrzeg, Polen, Sprache: Englisch

27. September, 18.30 Uhr, Europäische Universität in St. Petersburg (Gagarinskaja 6/1): Vortrag von Armen Aramyan, Chefredakteur, DOHA Journal, Moskau „Universität in/außer der Politik: Welche Konzepte von Politik und Universität werden in Diskussionen über die politische Neutralität der Akademie verwendet? Sprache: Russisch

29. September, 13:00 Uhr, Rosas Kulturzentrum (Bolshaya Raznochinnaya 24): Offene Diskussion mit Josette Combes, Präsidentin, NOVETAT-Institut für Forschung und Entwicklung (Midi-Pyrénées), Frankreich, und Jason Nardi, Koordinator, RIPESS Europa, Italien „Solidarität in Wirtschaft, Gemeinschaften und künstlerischen Praktiken“. Die Sprachen: Englisch und Französisch mit Übersetzung ins Russische

29. September, 14:00 – 17:00, die Brücken (Ligovsky Prospekt 87): Vortrag und Workshop, Salev Valdmaa, Historiker, Lehrer für Geschichte und Sozialkunde, Leiter des Zentrums für politische Bildung des Jaaan Tonisson-Instituts, Tallinn, Estland „Schulbildung in Estland“, Sprache: Russisch

29. September, 18:00 Uhr, Haus auf Sredny (Sredny pr. 48): Offene Diskussion mit Josette Combes, Präsidentin des Forschungs- und Entwicklungsinstituts NOVETAT (Midi-Pyrénées), Frankreich, und Jason Nardi, Koordinator von RIPESS Europe, Italien „Solidarität in Wirtschaft, Gemeinden und sozialen Projekten“, Sprachen: Englisch und Französisch mit Übersetzung ins Russische

30. September, 19:00 Uhr, Metacherdak (5. Linie 54): Workshop mit Jason Nardi, RIPESS Europe, Italien „Ethische Finanzen“, Sprachen: Englisch und Russisch