Im Rahmen der 16. Deutschen Woche in Sankt Petersburg bot der Deutsch-Russische Austausch in Sankt Petersburg zusammen mit der Bildungsplatform Trava vier Veranstaltungen zu sozialem Unternehmertum an

Im Rahmen der 16. Deutschen Woche in Sankt Petersburg, die vom 3.-10. April in Kooperation mit dem Generalkonsulat organisiert wurde, bot der Deutsch-Russische Austausch in Sankt Petersburg zusammen mit der Bildungsplatform Trava vier Veranstaltungen zu sozialem Unternehmertum an. Zu Gast waren Constance Röehle von der Sozialbrauerei „Quartiermeister“, Maria Randina der vegan/vegetarischen mobilen Volx-/Aktionsküche „Fläming Kitchen“ und Ana Lichtwer von den Secondhand-Läden „Komm&Sieh“ der Berliner Stadtmission. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe boten die drei Sozialunternehmerinnen aus Berlin und Umgebung jeweils einen Workshop zu Ihrem Spezialgebiet an und nahmen an einer gemeinsamen Diskussion teil. Bei dieser Diskussion konnten sie zum einen ihre eigenen Projekte vorstellen, und sich zum anderen mit Akteur*innen der Sankt Petersburger Zivilgesellschaft über Möglichkeiten und Hindernisse austauschen. Welche Probleme stellen sich den Akteurinnen in Deutschland? Sind diese Probleme mit Schwierigkeiten vergleichbar, die sich Organisationen in Russland stellen? Können Lösungsansätze, die in Berlin funktionieren auch hier genutzt werden? Wie finanzieren sich die sozialen Unternehmen? Machen sie Gewinn und wenn ja, was geschieht dann damit? Diese Fragen wurden aktiv und kontrovers sowohl bei der Diskussionsveranstaltung, als auch bei den Workshops, bei denen unter anderem Upcycling und Wastecooking im Fokus standen, von insgesamt fast 100 Teilnehmenden diskutiert.